Pastor Sebastian Strassburger (FEG Garmisch) wurde von 3 Ortsgemeinden verabschiedet

Rund 100 Gläubige der EFG Murnau und der Kirche im Oberland nahmen an dem Abschiedsgottesdienst für Sebastian Strassburger teil, der hier sieben Jahre gewirkt hatte. Nun geht er mit seiner Frau und den beiden Kindern nach Wuppertal, um dort als Stadtteil-Pastor zu arbeiten. Genau das Richtige für ihn. Schließlich hatte er am Ende seiner Predigt angemerkt, dass es außerhalb der Gemeinden so viele Menschen gibt, die jemanden zum Zuhören brauchen...

Zunächst ging Sebastian aber auf den Psalm 37, 3-6 ein: "Vertraue dem Herrn, Bleibe im Land und halte die Treue". Er selbst habe seinen Dienst unter den Anspruch gestellt, treu zu sein - und das sei ihm auch gelungen. Schließlich bedeute Treue auch, wieder aufzustehen, wenn Projekte scheitern. Und gerade zu Beginn seiner Zeit hier, haben so manche seiner Projekte nicht die erwünschte Resonanz bekommen...

Sebastian Strassburger gab in seiner bewegenden Predigt aber auch sehr persönliche Einblicke in seine Lebensgeschichte. Er sprach von seiner Krebserkrankung und dem daraus resultierendem, lange unerfüllten Kinderwunsch, den vielen Tränen, die deshalb vergossen wurden. Eineinhalb Jahre habe er sich zudem gefragt, ob er noch länger Pastor bleiben soll, ob sein Beruf noch Sinn macht. Dabei sei er zu der Erkenntnis gekommen, dass "unsere Leidenschaften eine Spur dafür sein können, was Gott mit uns vorhat". 

Bevor die Gemeindevertreter ihre Abschiedsgeschenke überreichten", beteten noch Einige für die scheidende Familie. Jugendliche, die Sebastian besonders am Herzen lagen, erzählten in einem Video, was sie an ihrem Pastor am Meisten geschätzt haben. Darüber hinaus wurde ein launiges Gedicht vorgetragen. 

Im Anschluss an den Abschiedsgottesdienst gab es nach langer, Corona-bedingter Pause endlich mal wieder die Gelegenheit zum Austausch bei gemeinsamen Kaffee und Kuchen. 

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